Wer – so wie ich – als Deutscher aus Amerika in Deutschland unterwegs ist, kann sich unter Umständen mit dem Problem konfrontiert sehen, dass er gerne von einem Punkt A zu einem anderen Punkt reisen muss, etwa (aber nicht ausschließlich) “B”. Wer das mit der Deutschen Bahn machen möchte – was unter Umständen ein verwegenes Unterfangen sein kann – , dem bietet der pfiffige Reisekonzern die Möglichkeit, sich vorab im Internet über Fahrzeiten zu informieren und ein Ticket zu buchen. Das geht ganz problemlos in 17 einfachen Schritten. Die Bahn hat den Prozess sogar so weit optimiert, dass der Reisende weder ein Passbild einschicken, noch seinen Sozialversicherungsausweis mitführen muss. Die Frage nach dem gemeldeten Wohnsitz allerdings scheint sich nicht vermeiden zu lassen und ein amtliches Ausweisdokument muss der Reisende auch mitführen oder zumindest die Kreditkarte, mit der die Reise bezahlt wurde. Die Fahrkarte selbst wird auf nur zwei DIN A4 Seiten ausgedruckt, und das ist erstaunlicherweise genügend, um alle wichtigen Informationen und Hinweise unterzubringen. Etwa den, dass nun ein Beförderungsvertrag entstanden sei.
Während der Zugreise kommt nach jedem Halt die Schaffnerin durch den Wagen und knipst Fahrkarten. Sie hat einen kleinen Trick, um zu erkennen, wer neu zugestiegen ist. Sie fragt einfach “Ist jemand neu zugestiegen?” Den Reisenden zwei Reihen vor mir weist sie darauf hin, dass das hier nicht die erste Klasse sei. Er will da aber nicht hin, da ginge die Klimaanlage nicht. Bis hierher hatte ich das auch von der zweiten Klasse gedacht.














