Walkaround

Inspiriert von e.s Erlebnissen im Widcat Canyon habe ich mich gestern ebenfalls mit einer Wasserflasche bewaffnet auf den drei Stunden Rundweg begeben. Vom Parkplatz in El Cerrito geht es aus einer Höhe von 700 Fuß (3 Fuß sind ein Meter) zunächst runter zum Wildcat Creek auf etwas unter 400 Fuß. Der Rundweg beginnt hier und führt im ersten Drittel auf schlammigen und schmalen Pfaden entlang eines Nebenarms des Wildcat Creek durch Wald und Gestrüpp langsam den nächsten Berg hinauf. Im zweiten Drittel geht es über windige Weiden den Bergrücken entlang. Der ist mit 1000 Fuß gut Einhundert Meter höher als der El Cerrito Hügel. Der Blick darüber hinweg auf die Golden Gate Bridge ist daher von hier frei. Ich hätte nicht geglaubt, dass es hier so kalt sein würde und traf auf dem Weg eine Eidechse, die das offensichtlich auch nicht geglaubt hat. Sie war so steif und langsam, ein dankbares Fotomotiv. Im letzten Drittel geht es über sanft gewellte Wiesen wieder zum Wildcat Creek hinunter.

Das alles läuft sich nicht von selbst, sozusagen…

 

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Uhoo!

Was bedeutet das? Uhoo? In einem fremden Land sind plötzlich die selbstverständlichsten Dinge fremd. Ich habe an ein Geräusch gedacht, das Geister machen: Huuu – Uhuuuuuuu. So in etwa jedenfalls.

Mal eben noch was Anderes. Ich bekomme hier viel Kritik aus der Gilde der Golfer. Ausgangspunkt ist mein vielleicht etwas leichtfertiger Vergleich, Golfen sei so anstrengend wie Freizeitsegeln. Ich will keinen Ärger und stelle daher berichtigend klar: Golfen ist nicht so anstrengend wie Freizeitsegeln.

Aus einem Spaziergang im Tilden National Park haben e. und ich Euch Fotos eines Anna’s Hummingbird mitgebracht. Die Tierchen sind selbstbewusste Hochleistungssportler und sehr oft schneller als das Auge. Der Anna’s Hummingbird hat aus manchen Winkeln einen grellroten Kopf. Den hat er bekommen, als er das Feuer auf die Erde gebracht hat, die ganze (indianische und nette) Geschichte dazu hat e. hier gefunden.

Anna's Hummingbird, schwarzer Kopf...

... Anna's Hummingbird (anderer Winkel)

“Uhoo!” war der Name des Bootes, auf dem ich am Mittwoch Abend zur “After Work” (soweit zutreffend) Segelregatta eingeladen war. Es stellt sich heraus, wir haben sogar gewonnen und ich finde mich in der Situation, eine Flasche Wein mit nach Hause zu nehmen. Der war zwar nicht gut, aber das finde ich bei Wein nie. Egal, wir haben gewonnen, juchu! (Anyway, we won, uhoo!)

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Führungsqualitäten

Ich habe ein T-Shirt an der Tür zum Garten angebracht und E. beigebracht, sich die Tür daran selbst aufzuziehen. Ja, soll ich denn immer aufstehen, nur weil der Hund raus will? Das kann ja nicht sein. Außerdem: Für mich ist die Aufgabe lästig, E. aber ist stolz auf ihre neue Fähigkeit. Ich habe also die Aufgabe delegiert, E. die Kompetenz zur Lösung übertragen und nun ist sie verantwortlich. Und ich bin der Manager und schaue mir das von hier aus an, wie es so läuft und so. Ein- oder zweimal im Jahr werde ich dann mit ihr “Feedbackgespräche” führen, damit sie weiß, wie wichtig ihre Aufgabe ist und wie sehr ich sie schätze. Gehaltserhöhung gibt es natürlich trotzdem nicht, sie wird aber sowieso nicht fragen und falls doch, dann jedenfalls schlecht oder gleich garnicht begründet.

On a related note: Die Bausubstanz in unserer Wohnung ist über dem Standard. Trotzdem ist sie noch weit unter dem, was in Deutschland als leidlich solide durchgehen würde. Holz ist der hauptsächliche Werkstoff und das hat Vorteile im Hinblick auf Erdbebensicherheit und Raumklima. Holz aber kommt aus der Erde und da will es auch wieder hin, es modert sofort, wenn man gerade mal ne Minute woanders hinschaut. Das gilt besonders dann, wenn der Zusammenbau in unfachmännischer Heimarbeit erfolgt, was hier sowas wie der gute Standard ist. Die Tür in unseren Garten ist einbruchsicher wie eine doppelte Lage Fliegengitter und kann nur dann nicht vom Wind aufgedrückt werden, wenn wir sie zuschließen. Dafür kann E. sie auch bedienen, ich finde der Vorteil überwiegt.

On an unrelated note: Heute war der wärmste Tag dieses Jahr, 80 Grad Fahrenheit (etwa 24 Grad Celsius). Das scheint hier schon als “Heiß” zu gelten…

Sonnenuntergang

Ginkgo bei Sonnenuntergang

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California Poppy

Es gehörte zu unseren Erwartungen, dass wir nach dem Umzug hierher Natur vermissen würden. Kalifornien immerhin gehört zu den am dichtesten besiedelten Gebiten der USA und die Bay Area gehört zu den am dichtesten besiedelten Gebieten in Kalifornien. Sieben Millionen Menschen leben hier auf rund 20.000 Quadratkilometer, dagegen keine 2,6 Millionen Menschen auf 30.000 Quadratkilometer in Brandenburg (2050 werden es 1,8, maximal 1,9 Millionen sein, aber das ist eine andere Geschichte *).

Das ist auch alles richtig und doch ist es auch alles ganz anders. In der Hillside Natural Area haben E. und ich den spektakulären Ausblick für uns, niemand sonst weit und breit. Playstation, Xbox, Fernseher, Wetter zu schlecht, nicht mit dem Auto zugänglich? Keine Ahnung, woran es liegt, aber ich finde es super.

Panorama aus der Hillside Natural Area

Panorama aus der Hillside Natural Area

Mangel an Natur ist ganz sicher für die Gegend keine belastbare Kritik, weder im Hinblick auf Quantität noch bezogen auf die gebotene Qualität. Ich bin unsicher wie viel es noch mit authentischer Natur zu tun hat, wenn Rehwild am hellichten Tag über die Straße läuft (E. ist ganz irritiert, wenn das passiert) oder der Verkehr für einen Truthahn stoppt. Aber auch darüber hinaus nimmt die Tierwelt hier einen deutlich größeren Teil der Bühne für sich in Anspruch, als das in Europa der Fall ist. Vielleicht liegt es daran, dass das Gebiet gerade erst besiedelt wurde, vielleicht liegt es aber auch am strengen Schutz: Wer “wildlife” “disturbed” ist “in serious trouble”. Keine Ahnung, was letztlich der Grund ist, aber ich finde es super.

Zum Thema Natur müssen wir auch noch über zwei weitere Dinge sprechen. Blumen und Licht. Es blüht im Überfluss und ich finde die von den Blumen ausgehenden farblichen Eindrücke intensiv, satt, leuchtend. Damit sind die Blumen aber nicht allein, die Natur spielt mit üppigen Farben, warmen Licht und starken Kontrasten. Ich habe keine Ahnung, warum das so ist, aber ich finde es super.

California Poppy

Die California Poppy ist die offizielle Blume des Staates Kalifornien. Vermutlich wäre sie das nicht, könnte man sie nicht auch rauchen (wirkt beruhigend und entspannend, so heisst es). Sie ist auch die Blume unserer Hochzeitsfeier und für mich ist sie der Nullpunkt der Fabe Orange.

Das Modell... (2008)

 

...das Mascottchen (2009)

 

 

 

 

 

 

 

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Wilde Kühe, kaputter Hund

E. und ich – es sollte dazu gesagt werden, dass e. heute mal einen Gastbeitrag schreiben darf – waren heute auf Wanderschaft. Dreieinhalb Stunden sind wir durch den “Wildcat Canyon” geklettert, zunächst runter ins Tal, dann entlang des und schließlich durch das reißende Wasser des Havey Creeks Richtung Osten den nächsten Berghang wieder hoch. Oben am Kamm entlang Richtung Norden mit Aussicht über das “Hügelchen” von El Cerrito auf die Golden Gate Bridge Richtung Westen und dann wieder runter, runter, runter durch die Kuhherde – sehr neugierige Genossen – zurück auf den Wildcat Creek Trail, um vor dem letzten Anstieg noch ein Päuschen am Flüsschen zu machen. Derweilen hatte E. jede Menge Spaß, Spiel und Überraschung – vor Kühen fürchtet sich unser Hund ähnlich wie vor Mäusen, und Kuhfladen schmecken zwar offensichtlich (dem Hund) extrem gut, sind aber auch extrem schnell wieder draußen … Am Creek durchs Wasser zu toben und nach gut drei Stunden Wandern, Klettern, Schnüffeln und Erkunden noch mal für fünf Minuten alles zu geben und damit wirklich auch das Letzte aus dem Ereignis rauszuholen, das sind wohl die Highlights des Tages für E. Das letzte Stück den Berg wieder hoch jedenfalls schlich das schwarze Tobetier ganz zahm hinter mir her. Seit der Heimkehr und dem wohlverdienten Abendmahl sehen wir nicht viel mehr als eine schwarze Schwanzspitze aus der Box hervorgucken.


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Die unmittelbare Nähe zu so viel Natur und Ruhe ist für mich ein kleines Wunder. So eine dicht besiedelte Gegend, und man muss nur ein wenig den Berg herunterklettern und hat das Gefühl, ganz weit weg zu sein. Auf dem ersten Stück des Trails (4 von 8,5 Kilometern) sind mir genau einmal zwei Menschen begegnet. Handyempfang gibts nur sporadisch oben auf dem Bergkamm. Den Rest der Zeit gibts Dich, Deinen Hund, Vögel, Wasser, Bäume und einen Pfad durchs Gestrüpp. Und Kühe, die mit Aussicht grasen.

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Wettkampftag

Samstag war Wettkampftag im Richmond Yacht Club und e. und ich wurden zum “Race Committee” eingeteilt, e. auf dem Boot der Rennleitung und ich auf dem Hilfs-Schlauchboot. Zu unseren Aufgaben gehörte das Setzen und (später) Einholen der Bojen für den Segelkurs und die Überwachung der Sicherheit der Teilnehmer. Bei mäßigen Winden hat es vier Kenterungen gegeben und bei keiner war unsere Hilfe nötig. Primär geht es dabei um den psychologischen Effekt, wer im eiskalten Wasser schwimmt und sein Boot wieder aufrichten muss, weiß gerne Hilfe in der Nähe. Es kommt wohl gelegentlich auch vor, dass die Teilnehmer sich im Wettkampf so verausgaben, dass sie nach einer Kenterung keine Kraft mehr haben.

Samstag war ein sonniger und sehr klarer Tag. Trotz Sonnencreme habe ich einen Sonnenbrand. Und eine noch nicht konkretisierte Einladung zum Segeln.

Gelegentlich sollte ich auch von meiner Arbeitssuche berichten, es entsteht doch sonst der vollkommen falsche Eindruck …

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Leben und Risiko

Kalifornien ist Erdbebengebiet. Wir wurden und wir werden aus Deutschland häufig darauf angesprochen und ich versichere, wir sind uns dessen bewusst. Kalifornien ist gefährdet ebenso wie die gesamte Amerikanische Pazifikküste von Feuerland bis Alaska. Ebenso wie Neuseeland, Indonesien, Japan, der gesamte Pazifische Feuerring, Nepal, Indien, China, Nordafrika, Türkei und so weiter. Die Erde verändert sich kontinuierlich und Erdbeben sind die Norm und nicht die Ausnahme. Wir nehmen das nicht wahr, weil unser Leben im Vergleich zu geologischen Veränderungsprozessen kurz ist und uns die Zeiträume zwischen großen Beben lang vorkommen. Hinzu kommt, dass Erdbeben erst seit etwa 100 Jahren in ihrer Stärke gemessen und systematisch erfasst werden.

San Francisco ist 1906 durch Beben und Feuer weitgehend zerstört worden, von 350.000 Einwohnern starben 8.000. Die Kalifornier sind sich der Gefahr bewusst, die Bauvorschriften sind streng. Es gibt Tsunami-Warnsysteme und ausgeschilderte Fluchtrouten.

Lissabon ist 1755 durch Beben, Feuer und Tsunami weitgehend zerstört worden, von 270.000 Einwohnern starben 60 bis 90 Tausend. Heute ist marode Bausubstanz eines der großen Probleme der Stadt. Sind sich die Portugiesen der Gefahr bewusst? Gibt es ein Tsunami-Warnsystem?

Das tatsächliche Risiko steht nicht unbedingt im Verhältnis zum wahrgenommenen Risiko. Ist Lissabon erdbebengefährdet? Es sieht so aus. Wird es wahrgenommen?

Das Beben in San Francisco von 1908 hatte eine Stärke von 7,8, es gab ein weiteres großes Erdbeben 1989 bei Santa Cruz mit einer Stärke von 7,1. Amerikanische Geologen rechnen mit “the big one” innerhalb der nächsten 30 Jahre und die kalifornischen Behörden sind darauf eingestellt: Die Feuerwehr ist üppig ausgestattet, es gibt große Lösch- und Trinkwassertanks in der Stadt, die Bay Bridge wird erdbebensicherer neu gebaut und die Bevölkerung ist aufgerufen, sich mit Wasser und Lebensmitteln einzudecken.

Ist San Francisco durch Erdbeben gefährdet? Es sieht so aus. Und es wird so wahrgenommen.

Vielleicht erleben wir das große Beben, hoffentlich nicht. Hoffentlich geht es dann glimpflich aus, vielleicht aber auch nicht. Die Kalifornier sorgen vor und wir tun das auch. Ein Restrisiko gehört zum Leben dazu und für mich ist das hier in Ordnung. Am Ende ist es ja sowieso nicht so, dass wir unser Leben überleben könnten.

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Arachnophobie

Der Übergang ist allmählich. Es wird wärmer, es grünt so grün wenn Kaliforniens Blüten blühn und jeden Tag ist etwas mehr Frühling. Abgesehen von heute, da regnet es.

Der Übergang ist plötzlich. Eben noch bergauf und Stadt dann bergab und Land. Auf dem Bergrücken endet El Cerrito und beginnt der Wildcat Canyon. Natur beginnt und  Handyempfang endet. Die Bezeichnung “Canyon” ist gewiss gewählt im vorausschauenden Vorgriff auf eine Situation, wie wir sie erst in einigen Millionen Jahren vorfinden werden. Dennoch geht es schon einigermaßen steil den Berg hinunter. Unten schlängelt sich der Wildcat Creek, E. hat ihren Spaß. Hier ist alles “off leash”.

In den … “gewöhnlichen” Kreisen wird die Arachnophobie ja oft verwechselt mit der Agoraphobie oder (das hört Ihr bestimmt auch immer wieder) mit der Akarophobie. Kaum zu fassen, ich weiß, aber was solls.

Zur Arachnophobie folgt jedenfalls ein Selbsttest mit Material aus unserem Garten.

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Frohe Ostern!

Wie war also Stinson Beach? Ich habe keine Ahnung, wir haben es nicht bis dahin geschafft. Auf halber Strecke ist Muir Beach, und Ihr wisst ja wie das ist mit Stränden – kennt man einen, kennt man alle, oder? Nein, natürlich nicht, die Aussage ist so falsch, dass nichteinmal das Gegenteil stimmt. Wenn ich jetzt sage, dass in Muir Beach Hunde frei laufen und Kinder an die Leine müssen, dann ist zumindest nur noch die Hälfte falsch. Ihr könnt einschätzen welche, da bin ich sicher.

Muir Beach haben wir am späten Vormittag erreicht, der langgezogene Strand liegt an einer geschützten Bucht zwischen Bergen, der Redwood Creek mündet hier in den Pazifik. E. war von dem Flüßchen begeistert, dass da keck über die Steine im Flußbett sprudelte und legte sich ohne Zögern in das eiskalte Wasser.

Der Strand ist schön, wir haben uns zwei Stunden hier aufgehalten, Frisbee geworfen, Containerschiffe bei der Einfahrt in die Bucht von San Francisco beobachtet und auf den Ozean hinausgesehen. Am Ende hatte ich einen ziemlichen Sonnenbrand und es gab keinen Grund mehr, zum Stinson Beach weiter zu fahren.

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Die Zeit zwischen Vergangenheit und Zukunft

Die Gegenwart. Der unendlich kurze Punkt in Zeit und etwas dickere Punkt in Raum, in dem für jeden Einzelnen von uns die Folgen vieler Ereignisse und Entscheidungen aus der Vergangenheit zusammenlaufen. Bekannte und unbekannte Ereignisse sowie eigene und fremde Entscheidungen. In die letztere Gruppe fällt die Entscheidung von e.s Bruder, seine Freundin zu heiraten, das war in oder vor 2010. Und ich will ergänzend hinzufügen, dass ich nicht weiß, wer wen gefragt hat und vielleicht also die konkrete Entwicklung der Entscheidung einen ganz anderen Verlauf hatte. Das ist aber auch gar nicht Thema. Thema ist, dass wir im Frühjar 2010 Feuerwehrmann M. nur deswegen kennengelernt haben, weil e. auf der Suche nach einem Kleid für die Hochzeitsfeier war. Viel später hat uns M. auch einige Tage in Deutschland besucht, auf seiner komplex motivierten Reise von Moskau nach Bielefeld. Das ist aber schon wieder gar nicht Thema. Thema ist, dass wir uns mit M. zum Abendessen getroffen haben und das es ein kurzweiliger Abend war. Feuerwehrleute sind jedenfalls keine langweiligen Zeitgenossen. Das haben sie mit Controllern gemein.

Die Gegenwart. Der unendlich kurze Punkt in Zeit und etwas dickere Punkt in Raum, in dem die Zukunft geboren wird. Vor einigen Monaten war diese Gegenwart der Abend vor der Ankunft der Möbelpacker. Heute ist diese Gegenwart der Abend vor unserer Fahrt nach Stinson Beach. Ich bin schon sehr gespannt, welche Folgen das nun wieder hat.

😉

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