Sommer in Santa Cruz

Was kennzeichnet den Sommer ist in Santa Cruz? Zum einen ist alles staubtrocken und es regnet nicht (Normalerweise), außerdem muss der Müll jeden Tag raus, sonst stinkt er. Und unser Pflaumenbaum versorgt die ganze Nachbarschaft.

Hier die Entwicklung im Detail:

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Besser Fotografieren

Oft werde ich gefragt so: “Hörma, wasn Dein Geheimnis für gute Fotos?”.  Bisher habe ich mich einer Antwort immer verweigert. Aber warum soll ich mein Wissen nicht mit der Welt teilen? Das ganze gerede immer von Bildformate und Aufbau und Zweidrittel-Regel und was nicht noch sonst so, ja? Also, das ist alles Mumpitz, clearly nonsense. Wichtig ist für ein gutes Foto allein, dass beim Halten der Kamera der kleine Finger abgespreizt ist.

Like so:

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Probiert es einfach aus, Ihr werdet erstaunt sein über den Einfluss auf Euer Bild, die Farben, die Lichteffekte, die Rahmung, ja die ganze Komposition.

Am Rande ist natürlich auch wichtig, dass Euer Fotomotiv nicht gerade Faxen macht.

Like so:

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(E. in den Nationalfarben gekleidet für die Feierlichkeiten zum 4. Juli 2013, dem 237. Geburtstag der USA. In unserem Fall eine Feier bei Freunden am Grill. Die Bundesrepublik Deutschland wird kommendes Jahr 65 Jahre alt, aber das Datum fällt nicht in die Grillsaison.)

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Nieselregen in Santa Cruz

Zwei Tage lang haben wir letzte Woche die Sonne nicht gesehen, Montag und Dienstag hat es den ganzen Tag genieselt. Ich wisst schon, dieses Nieseln das alles in trostloses Grau hüllt. Dieses Nieseln, in dem alles klamm wird aber nichts naß, dass man im Gesicht spürt aber nicht auf den Händen. Dieses Nieseln, für das aus der ganzen Welt Touristen nach Hannover kommen.

Es nieselt also zwei Tage lang und die Menschen hier sind ‘Amazed‘, verblüfft und erstaunt. Ich treffe unsere Nachbarin draußen, sie beläd ihr Auto im ‘Driveway‘, in der Auffahrt, sie ist auch ‘Amazed’, ratlos. Regen im Sommer hat sie noch nie erlebt. Sie sagt tatsächlich ‘Rain‘, Regen. Richtig wäre aber ‘Drizzle‘, Niesel. Aber so sind die Menschen hier, sie haben nur ein Wort für “Wasser, dass vom Himmel fällt” und nicht siebzehnhundert.

Mittwoch war wieder alles wie immer, thankfully. Aber zwei Tage Drizzle haben ausgereicht und ich hatte vergessen, wie blau der Himmel hier ist.

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(Darunter, irgendwo, ist immer ein weinendes Kind)

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Und E. ist von einer Biene gestochen worden, ausgerechnet als sie mal nicht nach ihr geschnappt hat.

Ansonsten geht es ihr aber sehr gut. Sie liegt den ganzen Tag draussen in der Sonne, vertreibt die Katzen aus unserem Garten und ein, oder zwei Mal in der Woche fahren wir mit ihr zum Strand am Westcliff. Hihlights in ihrem Leben in den letzten Wochen waren, dass sie das Body-Wavesurfen gelernt hat (wenn sie die Frisbee aus dem Meer holt) und einen Waschbären aus unserem Garten vertrieben hat. Letzterer ist dabei voller Panik in seiner Flucht durch unser Gartentörchen hindurchgebrochen.

Das Törchen habe ich am nächsten Tag mit echtem deutschen Holzleim repariert. Unser Nachbar stand daneben und schaute interessiert zu, bevor er mir anbot, er könne mir ohne weiteres einige Nägel überlassen. So ist das eben, der Amerikaner nagelt und der Deutsche klebt.

König der Tiere ist hier übrigens der Skunk, das Stinktier. Es genügt, dass das Tier nachts unter dem geschlossenen Fenster entlanggeht und der beissende Gestank raubt einem den Schlaf. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie ein Skunk seelenruhig durch eine Gartenparty spazierte, derweil die Gäste nicht panisch zwar, aber doch respektvoll zügig sich teilten und dem Tierchen eine breite Gasse freihielten.

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Der Wistleblower flieht aus dem Land der “Free and Brave” und bringt sich in China in Sicherheit.

Ich habe in der Sache einige Tage gewartet, um zu einem Urteil darüber zu kommen, wie die Amerikaner in der Angelegenheit denken. Obama selbst hat vor wenigen Monaten noch gesagt, Whistleblower müssten besser geschützt werden. Edward Snowden, der Whistleblower der das geheime überwachungssystem des amerikanischen Geheimdienstes NSA veröffentlicht hat, ist aber inzwischen von der amerikanischen Regierung angezeigt worden, ihm drohen 30 Jahre Haft wegen Geheimnisverrats.

Die Haltung der amerikanischen Bürger zu den – wie es hier heisst NSA Files – ist verhalten. Das liegt meiner Meinung nach auch daran, weil der Vorfall genau in das Bild passt, dass die Amerikaner von ihrer Regierung in Washington haben, konkret hier der Hang zum Machtmissbrauch. So no big news here. Wie das ausgehen wird, ist trotzdem noch vollkommen offen.

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Der Sommer setzt Deutschland unter Wasser und der letzte Winter hat Kalifornien die Hälfte der üblichen Regenmenge vorenthalten.

Zu der Situation in Deutschland können wir naturgemäß nicht so viel Sagen. Ich erinnere mich aber an den Hinweis auf die Erdbebengefahr in Kalifornien, mit dem wir vor der Abreise sehr oft konfrontiert wurden. Ich hätte auch nicht gedacht, dass Deutschland zuerst von den Naturgewalten heimgesucht würde. Letztlich ist es vermutlich für jeden Ort dieser Erde nur die Frage ‘wann’ und nicht ‘ob’.

Aber wir sind hier sicher grundsätzlich gefährdeter als in Deutschland.

Und genau deswegen haben wir seit neuestem ein weiteres Utensil in unserer Erdbeben-Überlebenbox, die Kopftlampen. Voll Grubenmäßig. Ein Hinweis übrigens aus New York von einem Freund, der nach dem Hurrican Sandy 8 Tage ohne Strom war und dank dieser Lampen sein Kind nicht im dunkeln wickeln musste. Ganz richtig an dieser Stelle von e.  der Hinweis, dass dabei ja auch niemand gerne “nach Gefühl” vorgehen will.

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Arana Gulch, Santa Cruz, CA 95062

Der Sommer setzt Deutschland unter Wasser und der letzte Winter hat Kalifornien die Hälfte der üblichen Regenmenge vorenthalten.

Der Wistleblower flieht aus dem Land der “Free and Brave” und bringt sich in China in Sicherheit.

Und E. von einer Biene gestochen worden, ausgerechnet als sie mal nicht nach ihr geschnappt hat.

Am besten einfach mal hier Photo und ansonsten nur ach…

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Lack of time – Thus random pictures

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Wo liegt Deutschland nochmal?

Wir bekommen die Geschichte erzählt, wie unser Gegenüber einst als amerikanischer Tourist in einer deutschen Wirtsstube in Heidelberg saß und “Ein Kwell, bitte.” orderte. Die Bedienung versteht nicht und ihr Kollege auch nicht. Der Wirt kommt vor und klärt auf Englisch: Der Gast möchte ein Glas Wasser. “How did you come up with ‘Ein Quell’?” Fragt er hinzu. “Well, that is what Siegmund said to Sieglinde when he was thirsty?” Der Wirt versteht nicht, der Gast hilft weiter: “Die Walkure? Rischard Wagner?”

Aha.

Meine Friseurin hat nur skizzenhafte Vorstellungen von der Welt jenseits der Sierra Nevada. Mit Deutschland verbindet sie, dass es schon recht weit weg ist, bestimmt. Und das ist die eine Seite der amerikanischen Schulbildung, wer nicht will, der lässt es eben bleiben. Auf der anderen Seite des Systems der frühzeitigen Förderung, der flächendeckenden öffentlichen Bibliotheken, der Stipendien und der Spitzenuniversitäten haben viele Amerikaner ein beeindruckendes breites und tiefes Wissen. Da wird am Grill über die Parteienlandschaft in Brasilien diskutiert, über die Probleme entlang des Kongo oder wer die Stadt Trier gegründet hat (es waren der Sage nach die Assyrer und nicht etwa die Römer, ein gängiger Fehler…).

Ich schalte mich dann wieder auf, wenn es um die Eurokrise geht, aber wie heisst noch gerade der aktuelle französische Außenminister?

Mir wäre es auch lieber, die Amerikaner wären alle dumm. Da wäre so viel einfacher. Aber die Lage ist leider eine vollkommen andere.

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Neulich

Neulich, ich so: “Hey dude, was’n mit Nüssesammeln für’n Winter?”

Darauf, er so: “Nu mach dich locker, alter, hier ist immer Sommer.”

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