Und schon wieder das Nachbarschaftsnetzwerk. Thema diesmal: Eine Katze ist vom Kojoten erlegt worden. Die betroffene Familie erhält von allen Seiten Trost und Zuspruch. Die Frau aus 113 empfiehlt, nachts die Katzen ins Haus zu holen, das sei sicherer. Ein anderer fragt, ob die Katze denn gesund gewesen sei? Oder alt? Oder wenigstens übergewichtig?
Ja, so ist das hier. In den Santa Cruz Mountains werden die Berglöwen mit Peilsendern überwacht, beim hinaustragen des Mülls ist selbstsicheres Auftreten gegenüber den Waschbären eine Schlüsselqualifikation für den Erfolg des Vorhabens und am Strand angeschwemmte, abgebissene Seelöwen markieren die Grenze zum Reich des großen weißen.
Das ist … ja … nee, das ist nicht schockierend. Das ist Natur.












Der August in Bildern
Vor noch wenigen Tagen hätte ich Stein und Bein darauf verwettet, dass die USA Syrien angreifen. Inzwischen sieht es gar nicht mehr danach aus, die Mehrheit der Amerikaner ist dagegen, das Land ist kriegsmüde. Vor allem die enormen Kosten und die schwachen Ergebnisse in Irak und Afghanistan und die Sorge, in einen weiteren Konflikt hineingezogen zu werden, wirken abschreckend. Auch stellt sich die Frage, wer unterstützt und was erreicht werden kann und soll.
“Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.” Das hat Goethe geschrieben. Der leichte Teil ist, das Gute zu tun. Der schwere Teil ist herauszufinden, was das Gute ist. Das wird einige Überlegung erfordern, wenn es sich überhaupt klären lässt.
Gehen wir lieber in die andere Richtung und seichten das Thema ab: Auf dieser Webseite kann jeder überprüfen, ob er weiß, wo Damaskus liegt (Damaskus? Die Hauptstadt von Syrien? – Ja, ganz genau die.)
Es stellt sich heraus, die Mehrheit weiß auf 300 Kilometer genau, wo das liegt. Es stellt sich heraus, Linuxnutzer wissen es besser als Mac-User (Ihr Luschen!). Es stellt sich auch heraus, Damaskus gibt es auch zwei Mal in den USA. Die Auswertung in ihrer ganzen Schönheit hier.
Seichten wir das Thema weiter ab: Fotos, Opium für die Augen.