Der gute Graf, Foto-graf (This really hurts!)

Woran erkennt man den guten Fotografen? For starters hat er beim Fotografieren nicht seine Wurstfinger mit auf der Linse:

small_IMG_20131222_163000Lighthouse im Lighthouse Park am Lighthouse Field. Darin – wie könnte es anders sein – ein Surfmuseum. Eintritt kostenlos.

Rundflug, ebenfalls kostenlos.

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If it don’t kill you it just makes you stronger

Der Satz tut weh wie Fingernagel auf Kreidetafel. Ich habe ihn in meinem Abi-Jahrbuch gefunden, darunter ein Bild der Skyline von New York. Der Satz ist vermutlich gemeint als ein Zeichen des Mannes von Welt (mit Abitur!) und als ein Zitat von Bruce Willis in “Stirb Langsam I”.

Früher ist mir das nie aufgefallen, aber heute erkenne ich die tiefe Ironie der Sache. Es beginnt damit, dass der Satz falsch ist, er muss lauten “If it *doesn’t* kill you it just makes you stronger”. Kleinstadt Abi-Englisch statt Weltstadtbezug. Und dann ist ja auch nicht Bruce Willis der Urheber des Satzes sondern Nietzsche, der schon viel früher geschrieben hat “What does not kill me makes me stronger.” Allerdings nicht auf Englisch, sondern auf Deutsch, denn Nietzsche war – natürlich – Deutscher.

Ja, das Abi. Damals haben wir uns für die größten gehalten. Heute bin ich da deutlich vorsichtiger.

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Endlich!

Ab November dürfen Staubsauger in Deutschland nur noch 1600 Watt Leistung haben. Darüber wird in diesen Tagen viel diskutiert und dabei geht vollkommen unter, warum dieser Lebensbereich so dringend reguliert werden musste: die Maßnahme dient dem Schutz von Hamstern. Jedes Jahr werden hunderte der possierlichen Tierchen versehentlich eingesaugt und müssen dann mühsam aus dem Staubsaugerbeutel gepult  und gereinigt werden (Achtung: Schonwäsche! Und nur in der Mikrowelle trocknen). Damit ist es bald vorbei, ab September gilt Europaweit nur noch 1600 Watt, ab 2017 sogar nur noch 900 Watt. Und ab 2019 schließlich dürfen Hamster nur noch mit roter Blinkdiode auf dem Rücken verkauft werden. Außerdem müssen sie beim Rückwärtslaufen diese Geräusche machen: “mieep! mieep! mieep! mieep!”

Althamster müssen nachgerüstet werden.

(Bevor jetzt wieder jemand bei mir abschreibt und ich alle möglichen Probleme bekomme: Diese Hamstergeschichte ist natürlich nicht wahr, keine Blinkdioden und auch keine Geräusche. Althamster müssen nicht nachgerüstet werden.)
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Zwei Jahre USA – the good the bad and the ugly

The Good

Erstens: Die Amerikaner sind kultivierte Menschen. Nicht so sehr vielleicht im Hinblick auf Äußerlichkeiten wie Kleidung oder Tischkultur, hier ist maximaler Pragmatismus angesagt. Aber sehr so im Hinblick auf den offenen, höflichen und rücksichtsvollen Umgang mit anderen Menschen. Das geht bei den Kindern los und hört im Straßenverkehr nicht auf.

Zweitens: Die Einmischung des Staates in das Leben seiner Bürger ist gering. Die Amerikaner glauben an individuelle Verantwortung und erwarten nicht, dass der Staat ihre Probleme löst. Die Spendenbereitschaft ist hoch und sehr vieles im Bereich Kirchen, Kultur, Umweltschutz und Sozialleistungen wird weitgehend durch Spenden und Freiwilligenarbeit unterhalten.

Drittens: Die landschaftliche Schönheit der USA und der Reichtum der Natur. Speziell für die Küstenregion in Kalifornien ist noch hinzuzufügen: Das milde Klima und schöne Wetter.

The Bad

Die junge Nation hat noch keinen rechten Umgang gefunden mit ihrer Geschichte. Natürlich ist es eine Leistung, in so kurzer Zeit eine Weltmacht aufzubauen. Aber die dunklen Kapitel dabei werden nicht gerne angesprochen oder historisch aufgearbeitet oder diskutiert. Das betrifft den Umgang mit den Indianern, den Sklaven, anderen Nationen vor allem in Mittelamerika, das betrifft auch die Kriege in Korea und Vietnam. Für einen Deutschen, der mit der Mahnung über den Holocaust aufgewachsen ist, gehen die Amerikaner sehr leichtfertig mit ihrer historischen Verantwortung um. Ich bin versucht zu glauben, dass dadurch Auswüchse wie Guantanamo, geheime CIA Gefängnisse oder Irakkrieg begünstigt werden, man kann aus seiner Vergangenheit nicht lernen, wenn man sich ihr nicht stellt.

The Ugly

Die Anzahl der Schusswaffen in den USA ist pro Kopf drei Mal so hoch wie in Deutschland. In vier von zehn Haushalten gibt es mindestens eine Schusswaffe. In 60% aller Fälle angeschafft zur Selbstverteidigung, ein Fall der praktisch nie eintritt. Was eintritt ist der jährlich zehntausendfache Selbstmord durch die leichtverfügbare Waffe, Mord im Familienstreit, Tod durch Leichtfertigkeit oder Unfall. Eine Waffe im Haushalt ist a disaster waiting to happen.
Kalifornien hat vergleichsweise strenge Waffengesetze, aber in vielen Gegenden kann jeder Hinterwäldler eine Waffe tragen. Sehr gerne übrigens eine aus Deutschland oder Österreich.
Aber hey, nicht Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen.

Und das persönliche Fazit?

Bedenke, daß die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind, dann wirst Du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein. (Sokrates)
Also gilt: Nicht zu fröhlich. Wir haben viel Glück gehabt und es gut getroffen. Nichts ist für immer aber das hier ist hoffentlich für lange.

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Climate Change

Was habe ich die letzten Tage hier herumgenölt, blauer Himmel, 25 Grad, viel zu warm kein Regen.

Heute nun hat der Santa Cruz Sentinel sich auf der ersten Seite des Themas angenommen und titelt “Der Regen hat Santa Cruz verlassen.” 2013 ist weniger Regen gefallen als im bisher trockensten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, das war das Jahr 1929. Und zwar 60% weniger Regen.

Mit der Besiedelung des Mars sollten wir beginnen, bevor die Chinesen Fernreisen für sich entdecken.

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Protected: NfN II

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Weihnachten in CA

Es ist viel zu warm für die Jahreszeit, heute waren es 21 Grad. Es ist auch viel zu sonnig, wir haben praktisch noch keinen Regen gesehen, diesen Winter. Nach der frostigen Nacht vor einigen Tagen teilen sich die Pflanzen im Garten nun auf in “Erfroren” und “Vertrocknet”.

Nun ist das unser zweites Weihnachten in den USA und es wiederholt sich, was ich letztes Jahr schon gedacht habe: Weihnachten ist hier low key. Das mag daran liegen, dass Christen hier nur eine Glaubensgemeinschaft von vielen sind oder dass der stete Sonnenschein die Weihnachsstimmung dahinschmelzen läßt. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir keinen Fernseher haben und die aktuellen Trends uns nicht richtig abholen?

Vollkommen unweihnachtlich berichtet CNN heute, dass an Weihnachten so viele Menschen sterben wie an keinem anderen Tag im Jahr. Woran liegt es? Das viele Essen, der viele Streß, Krankenhausbelegschaft am feiern? Man weiß es nicht.

Also, falls Ihr nächstes Jahr mal (echt) ruhige Weihnachten haben wollt: Kalifornien.

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Jetzt nur schnell zum Standesamt

Der 11.12.2013 ist ein schönes Datum für eine Heirat, leicht zu merken und vemutlich sind in Europa die Standesämter voll. In den USA war das “schöne Datum” schon, da das Datum hier angegeben wird in der Form Monat/Tag/Jahr, war es am 12. November so weit. Was nehmen wir mit? Ebenso wie eine Billion etwas anderes ist als one Billion ist der  11.12.13 ein ganz anderer Tag als 11/12/13.

Do not get confused.

🙂

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Protected: NfN (News from Nora)

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